Karlsruhe - Gegen einen 41-jährigen iranischen Staatsangehörigen konnte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Donnerstag beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl erwirken.  Dem Beschuldigten wird schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen. Gegen den 41-Jährigen Mann bestand bereits ein Haftbefehl wegen illegalem Handel mit Betäubungsmitteln. Er wurde am 06. Februar festgenommen und befindet sich seither in Haft. Bei der Auswertung seines Mobiltelefons konnte ein Video festgestellt werden, das den schweren sexuellen Missbrauch eines Mädchens zeigt. Durch die geführten Ermittlungen wurde das Opfer, ein 9-jähriges Mädchen aus dem Landkreis Karlsruhe, identifiziert. Die Familie des Mädchens gehörte zu dem weiteren Bekanntenkreis des Beschuldigten. Weitere Feststellungen der Kriminalpolizei ergaben den Verdacht, dass der 41-Jährige das Mädchen im Dezember 2019 in seiner Wohnung in Karlsruhe missbraucht hatte. Es wurden weitere verdächtige Dateien auf dem Mobiltelefon gefunden. Die Ermittlungen nach weiteren Geschädigten dauern an.

Karlsruhe - Ein 76-jähriger Mann meldete sich am Mittwoch gegen 10:00 Uhr beim Polizeiposten Albtal, da er gemeinsam mit seiner Frau Altkleider in einem Container im Hirschweg entsorgt hatte und sich versehentlich noch Bargeld in einer darunter befindlichen Hose befand. Zum Schutz vor Einbrechern wurden 8.000 Euro in der Hose aufbewahrt. Beim Aussortieren der Kleidung war das Bargeld offenbar kurzzeitig in Vergessenheit geraten.

Augsburg - Ein 45-Jähriger wurde am Dienstagnachmittag in einem Verbrauchermarkt in der Schertlinstraße beim Diebstahl erwischt. Der Mann hatte zuvor Chips und Erfrischungsgetränke, sowie Bier und Wein in seinen Rucksack gesteckt und wollte das Geschäft, ohne für die Waren zu bezahlen, verlassen. Bei der Anzeigenaufnahme wies der 45-Jährige eine deutliche Alkoholisierung auf. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von beinahe 3,5 Promille. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

Pforzheim - Mit einem Beil in der Hand bedrohte ein 17-Jähriger Iraker gegen 21.40 Uhr mehrere Passanten im Bereich der Stadthalle Am Waisenhausplatz. Die Passanten im Alter zwischen 15 Jahren und 36 Jahren gehörten einer Faschingsgesellschaft an. Ohne ersichtlichen Grund ging der junge Täter mit dem Beil auf die Gruppe zu und bedrohte diese verbal und durch eine drohende Haltung. Ohne Weiteres zu unternehmen, entfernte er sich anschließend von der Gruppe.

Berlin - Gestern Vormittag wurde ein Mann im Ortsteil Falkenhagener Feld durch einen mutmaßlichen Einbrecher lebensgefährlich verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen bemerkte eine Anwohnerin in der Iserlohner Straße gegen 11.40 Uhr drei Jugendliche, die sich in einer nahegelegenen Kleingartenanlage an einer Laube zu schaffen machten. Sie informierte ihren Mann, der mit seinem Fahrrad die flüchtende Gruppe verfolgte.

Frontenhausen -  Im Rahmen einer Faschingsveranstaltung kam es zwischen zwei Gruppen zu einer Rauferei. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut übernimmt die Kriminalpolizei Landshut die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines Landfriedensbruches. Zeugenhinweise aus der Bevölkerung werden erbeten.
Um 18.00 Uhr wurde der Polizei eine Massenschlägerei zwischen ca. 30 Personen am Marienplatz gemeldet. Die Beteiligten hatten zuvor in einem Lokal einen verbalen Streit mit üblen Beleidigungen. Auf der Straße ging dann ein Teil der Leute auf die anderen los und es kam zu einer Prügelei. Es konnten zumindest vier Schläger festgestellt werden.

München - Am Samstag verständigten gegen 03:25 Uhr Sicherheitsmitarbeiter einer Gaststätte im Bereich der Friedenstraße über den Notruf 110 die Polizei über eine soeben stattfindende körperliche Auseinandersetzung von über 30 Personen. Nachdem wenige Minuten später eine Vielzahl polizeilicher Einsatzkräften an der Gaststätte eintrafen, konnten etwa 200 Gäste angetroffen werden. Eine aktuelle Auseinandersetzung wurde jedoch nicht festgestellt.

Wiesbaden/ Frauenstein - Ein stark alkoholisierter Mann ist gewaltsam in die Wohnung des Bekannten seiner Ex-Frau eingedrungen und bedrohte ihn mit zwei Messern. Der Überfallene konnte sich in letzter Sekunde noch zum Fenster flüchten und heraus springen. Dabei verletzte er sich. Herbeieilende Nachbarn brachten den Bewohner in Sicherheit. Auf der Suche nach dem Geschädigten verließ der Täter die Wohnung wieder und streifte zu Fuß durch Frauenstein. Mehrere Polizeistreifen fahndeten umgehend in Frauenstein nach dem Täter und konnten ihn nach kurzer Zeit festnehmen. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen auf dem 3. Polizeirevier wurde der Täter ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

Köln - Am Sonntagmorgen (16. Februar) hat ein Unbekannter einen Radfahrer (55) auf der Erftstraße im Stadtteil Neustadt-Nord brutal überfallen. Der Angreifer hatte den 55-Jährigen gegen 6 Uhr kurz nach der Unterführung Erftstraße/ Gladbacher Straße zunächst unter dem Vorwand nach dem Weg fragen zu wollen angehalten und dann unvermittelt unter Drohung mit einer großen Schere Bargeld verlangt. Als der Fahrradfahrer der Forderung nicht nachkam, stieß der dunkel gekleidete, etwa 25-30 Jahre alte, 1,80 m große, dunkelhaarige Mann das Bike des Kölners um und griff ihn mit der Schere an.

Essen - Mitarbeiter eines Hotels an der Hachestraße verständigten heute Nacht (17. Februar, 23:57 Uhr) den Notruf, weil eine Frau in der Lobby randaliere - die 38-Jährige leistete anschließend Widerstand gegen die Polizeibeamten. Die 38-Jährige soll zunächst Hotelgäste in der Lobby angeschrien, sich aggressiv verhalten und Bananen geworfen haben. Als die zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten eintrafen, fanden sie die Frau in der Lobby an.

München - Am Vormittag ist eine Wasserrohrleitung mit 150 Millimeter Durchmesser unterhalb eines aufgestellten Gerüstes gerissen. Um den Schaden zu beheben, mussten die Mitarbeiter der Stadtwerke München den Gehweg aufbaggern. Da allerdings eine Stütze des Baugerüstes direkt über der Grabungsstelle stand und die Gerüstbaufirma nicht erreichbar war entschieden sich die Arbeiter die Feuerwehr hinzuzuziehen. Nachdem sich der Einsatzleiter einen Überblick verschafft hatte, forderte er den Abrollbehälter mit Rüstmaterial und einen Fachberater des Technischen Hilfswerks nach. Nach einer kurzen Begutachtung konnten die Einsatzkräfte die Baustützen und die richtig dimensionierten Holzbalken unter dem Gerüst einziehen. Abschließend wurde die störende Gerüststütze entfernt. Im Anschluss konnten die Mitarbeiter der Stadtwerke München mit den Reparaturarbeiten beginnen.

Galerie: Berufsfeuerwehr München